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Greifswald

Greifswald

Einwohner:
ca. 56.000

Studenten
ca. 10.000

Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern

Greifswald

Einwohner:
ca. 56.000

Studenten
ca. 10.000

Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern

Greifswalds Geschichte

Wartislaw, die Hanse und die Schwedenzeit

Eine kleine Siedlung von Salinenarbeitern war der Anfang. Auf der einen Seite des Ryck lagen die Salzpfannen, auf der anderen Seite die Häuser, zufällig im Schnittpunkt zweier Handelswege. Die Salinen genauso wie das Dorf gehörten zu der Zeit zum Kloster Eldena, einer Gründung dänischer Zisterziensermönche.

1241

Der Rügener Fürst Wizlaw I sowie der Herzog Pommerns Wartislaw III verliehen der Siedlung Greifswald das Marktrecht. In Wartislaw III fand der Ort einen mächtigen Förderer. Der Herzog versprach sich viel von der aufstrebenden Stadt an der Ostsee.

Wartislaw III

1249

Im Juni 1249 konnte der Herzog das Kloster dazu bringen, ihm die Marktsiedlung Greifswald als Lehen zu überlassen.

1250

Im Mai 1250 erhielt der Ort das Lübische Stadtrecht.

1254

Wartislaw III ernennt die Stadt zum Freihafen.

1264

Die Stadt darf sich selbst verteidigen. Die Befestigungsanlagen entstanden.

Hansestadt Greifswald

1278

Greifswald wurde erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt.

1326

Greifswald im Städtebündnis mit Stralsund, Anklam und Demmin sichert den pommerschen Herzögen im Rügener Erbfolgekrieg die Macht.

1361

Einer der ersten Hansetage findet in Greifswald statt.

1452

Wartislaw IX verleiht Greifswald die „Goldenen Privilegien“. Mit diesen weitreichenden Handelsrechten gewinnt die Stadt an wirtschaftlicher Macht und Wohlstand.

1456

Professoren aus Rostock gründen in Greifswald die Universität. Es ist die zweitälteste Universität im Ostseeraum.

Reformation

1531

Die Bürger Greifswalds luden Johannes Knipstro, einen lutherischen Geistlichen aus Stralsund ein, um die lutherische Lehre einzuführen. Das Franziskanerkloster wurde in eine evangelische Stadtschule umgewandelt.

Dreißigjähriger Krieg

1627

Ohne Kampf überließ der kranke pommersche Herzog Bogislaw XIV Greifswald den Truppen des Kaisers unter Wallenstein. Damit begann eine Zeit des Schreckens. Die Truppen plünderten quälten die Bevölkerung aufs Schlimmste. Zur Verstärkung der Befestigungsanlagen musste sie Zwangsarbeit leisten. Zusätzlich brachte die Pest den Tod.

Schwedenzeit

1631

Als die Truppen Gustav Adolfs II die Stadt einnahmen, begann für die Stadt eine Zeit schwedischer Herrschaft, die fast 200 Jahre bis zum Wiener Kongress andauern sollte. In dieser „Schwedenzeit“ konnten die Städte Pommerns recht selbstständig handeln.

1807

von 1807 bis 1810 und noch einmal 1812 bis 1815 besetzten die französischen Truppen unter Napoleon die Stadt.

1815

Der Wiener Kongress schlägt das schwedische Pommern Preußen zu.

1863

Greifswald wird an die Eisenbahnstrecke Berlin-Stettin angeschlossen.

1939-1945

Den Zweiten Weltkrieg überstand die Stadt ohne Zerstörungen. Im Kriegsgefangenenlager „Stammlager IIC“ wurden tausende Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit eingesetzt. Am 30. April 1945 übergab der Stadtkommandant die Stadt ohne Kampf an die Rote Armee.

Ab 1945

Durch die Aufteilung Pommerns erhält Greifswald für den deutschen Landesteil neue Verwaltungsaufgaben.

1949-1990

Durch Abriss und Verfall wird fast die Hälfte der historischen Altstadt vernichtet.

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