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Darmstadt

Einwohner:
ca. 150.000

Universitätsstadt -
ca. 27.000 Studenten

Bundesland:
Hessen

Darmstadts Geschichte

Von Aufschwung und Zerstörung

Sandablagerungen, Dünen und Landzungen entlang der alten Flussläufe von Rhein und Neckar boten Schutz vor Hochwasser und machten so eine dauerhafte Besiedlung möglich, dazu begünstigten natürliche Wege den Austausch von Waren. Ausgrabungen beweisen, dass der Raum um Darmstadt schon seit der Jungsteinzeit bewohnt wurde.

Der Ort selbst, Darmstadt, wahrscheinlich eine fränkische Gründung aus dem 8. oder 9. Jhdt., tauchte in der Geschichte aber erst gegen Ende des 11. Jhdts auf, nachdem Graf Sigebode den Ort mit Zinsabgaben belastete.

ca. 1250

Die Geschichte der Stadt Darmstadt begann zuerst mit dem Bau der Wasserburg durch den Grafen von Katzenelnbogen um ca. 1250. Ritter zogen nach, die zur Verteidigung der Burg gebraucht wurden.

1330

Am 23. Juli 1330 erhielt Graf Wilhelm I von Katzenelnbogen Stadtrecht für Darmstadt und vor allem das Marktrecht, das zu einem schnellen Aufschwung der Wirtschaft führte. Die Bevölkerung wuchs.

1457

Erste Spannungen traten auf, als die Bürgerschaft ihren Anteil an der Stadtverwaltung forderte. Die hatten sich bisher nur einige wenige Familien untereinander aufgeteilt.

Statt ursprünglich mit 14 neuen Sitzen in der Verwaltung mussten sich die Bürger am Ende allerdings einzig mit dem Amt des "Vierers" zufrieden geben, eine Interessenvertretung durch vier Bürgervertreter.

1479

Durch die Wasserburg, inzwischen zum Schloss ausgebaut, konnte sich Darmstadt immerhin zur Nebenresidenz der Grafen von Katzenelnbogen entwickeln.

Doch nach dem Aussterben des Grafengeschlechts 1479 fiel die Stadt zurück in die ländliche Unbedeutendheit, verstärkt durch die Pflicht, den Landgrafen finanziell zu unterstützen, Schulden mussten aufgenommen werden.
Hessen-Darmstadt.

1567

1567 starb Landgraf Philipp der Großmütige und hinterließ vier Söhne, unter denen Hessen aufgeteilt wurde. Darmstadt erhielt Georg I, den Frommen, zum Landgrafen, der die Stadt zu seiner Residenzstadt von Hessen-Darmstadt erhob.

Georg I konnte die Finanzen ordnen, reformierte die Verwaltung und führte Darmstadt zu neuem Ansehen.

Dreißigjähriger Krieg

ab 1630

Hessen war geteilt. Wilhelm V, von Hessen-Kassel verbündete sich mit dem schwedischen König Gustav Adolf, Hessen-Darmstadts Georg II stand auf der Seite des Kaisers.

Zuerst kam die Pest  und forderte mehr als 2000 Todesopfer, dann plünderten die Franzosen die Stadt.  Vor den Toren wurden die Felder niedergebrannt, Hungersnot brach aus und am Ende besetzten noch einmal die Bayern die Stadt und verwüsteten sie.

Absolutismus

1688-1790

Parallel zur Entwicklung in den Herrscherhäusern Europas versuchten auch die Grafen von Hessen-Darmstadt den Absolutismus einzuführen. Das führte nicht nur zu einer Entmündigung der Bürger, sondern durch die Verschwendungssucht der Herrscher auch zu einem finanziellen Desaster.

Da konnten auch die Alchimisten nicht helfen, die der Landgraf engagiert hatte, um Blei in Gold zu verwandeln.

1790

Mit Ludwig X. kam 1790 die Aufklärung nach Darmstadt. 1806 trat Hessen-Darmstadt dem Rheinbund bei und Ludwig wurde von Napoleon zum Großherzog ernannt.

Gründerjahre

1871-1918

Gründerjahre - Deutschland war jetzt geeintes Kaiserreich, die Wirtschaft florierte, die Industrie boomte, Darmstadt wuchs.

1899

Auf der Mathildenhöhe gründete Großherzog Ernst-Ludwig eine Künstlerkolonie, die sich zu einem Zentrum des Jugendstils entwickelte.

Zerstörung

1939 - 1945

Wie überall in Deutschland feierte auch Darmstadt zuerst den Nationalsozialismus.  Terror, Verhaftungen, Hinrichtungen, Ausschluss der Juden und den Völkermord an ihnen konnte oder wollte die Bevölkerung nicht bemerken, Krieg überzog Europa und die Alliierten schlugen zurück.

Ab 1940 wurden regelmäßig Luftangriffe auf Darmstadt geflogen, deren Bombenhagel größtenteils die dichtbesiedelte Altstadt trafen. In der Brandnacht vom 11. auf den 12. September 1944 verwandelte ein Großangriff die Darmstädter Altstadt endgültig in eine Trümmerwüste.

Am 25. März 1945 befreiten die Amerikaner die Stadt.

Wiederaufbau

ab 1945

Durch die vollständige Zerstörung der Stadt musste beim Wiederaufbau keine Rücksicht auf die altstädtische Straßenführung genommen werden, sondern es konnte wesentlich großzügiger geplant werden. Nur die bedeutendsten historische Bauten, Schloss, Rathaus, Stadtkirche oder das Landesmuseum entstanden an ihrem Standort nach originalem Vorbild.

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